Der Weg ist das Ziel

Die Märchen für Kinder kennt jeder. Für Erwachsene gibt es Analysten und Berichterstatter, denen kein Thema heilig genug ist um es nicht mit einem Mythos zu verschandeln. Wussten Sie schon, dass neuerdings steigende Zinsen gut für Banken sind? Das haben die heutigen Verwandten der Gebrüder Grimm herausgefunden. Dummerweise haben sie es vor der Veröffentlichung nicht geprüft…

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Die Banken, die schaffen das

Frei nach der bundesdeutschen Vorzeigeschweigerin ist auch in der Finanzbranche der Satz „Wir schaffen das“ auf dem Vormarsch. Zum Thema Negativzinsen äußerte sich der Chef des Filialgeschäftes der Deutschen Bank und sagte „Bei uns nicht“. Wie lange diese Aussage Gültigkeit hat, sagte er nicht.

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Ein ignorierter Koloss

Der Fokus vieler Marktbeobachter liegt auf den meist nichtssagenden Äußerungen verschiedener Zentralbankmitarbeiter. Während die EZB immer noch munter alles tut, was angeblich nötig ist (wozu auch immer), versucht die Fed aus einer sich rasch abschwächenden Wirtschaft, der von einigen erwarteten Zinserhöhung und der selbst verursachten Bewertungsmisere an den Finanzmärkten eine halbwegs verdauliche Speise zuzubereiten.

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EK-Land ist abgebrannt

Seit der letzten Woche darf der ESM auch direkt Kapital an Banken vergeben. Mit den nun beschlossenen 60 Milliärdchen wird man zwar nicht weit kommen, aber die EU zeigt erneut, dass ihre Beschlüsse von gestern nicht mehr wert sind als unbesicherte spanische Immobilienkredite…

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Trübe Suppe ohne Einlagen

Wenig überraschend entschlossen sich die Bürokraten der Eurogruppe zu einer teilweisen Enteignung von Spareinlagen auf den Konten von Zyperns Banken. Vergessen haben die Damen und Herren die Einbeziehung der Gläubiger nicht nachrangiger Anleihen, womit man das pari passu Prinzip genauso mit Füßen getreten hat, wie man es von den EU-Verträgen gewohnt ist.

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Lust auf australische Immobilien?

Ist es gesund, ein Drittel seines Einkommens für die Bedienung der Hypothek auszugeben? Ist es schlau oder eher gefährlich, bei steigenden Leerständen und sinkenden Realeinkommen nach einem sehr langen Preisanstieg ein Haus zu kaufen? Das sind Fragen, die sich viele Australier seit einigen Quartalen stellen müssen …

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Keine Kohle, aber Vollgas fahren

Das Geschacher um die Art und Weise der griechischen Staatspleite überlagert das grundsätzliche Problem des europäischen Finanzsektors. Der Kontinent hat zu große Banken mit zu wenig Eigenkapital. Geradezu erschreckend ist der hohe echte Hebel im Vergleich zu den Werten der US-Banken. Die europäischen Institute haben samt und sonders beide Füße auf dem Gaspedal, aber die Krone des europäischen Hebelkönigs geht nach Deutschland …

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Alle raus!

Viele internationale Großanken verkündeten in den vergangenen Wochen massive Stellenstreichungen. Den größten Brocken warf der Koloss HSBC in den Ring. Die Bank will bis zum Jahr 2013 rund 30.000 Arbeitsplätze abbauen, das sind rund 10% der Belegschaft. Nur zu!

Da viele Banken deutlich überbesetzt sind, in Deutschland kann man auch bei größeren Instituten oft von einem Überhang von 30% – 50% des Personals ausgehen, werden diese Schritte nur die ersten auf einem langen und schwierigen Marsch sein…

Wer sich nicht selbst in der Branche tummelt, ist oft überrascht über die hohen Mitarbeiterzahlen vieler Banken. Von innen ist das Bild ebenfalls erstaunlich. Viele Institute haben einen aufgeblähten Überbau zugelegt – in einfachen Zeiten war dies auf Grund der hohen eingefahrenen Renditen kein Problem. Vor allem im semi-öffentlichen Sektor blühten vollkommen absurde Vertragsklauseln, so dass es zu den sprichwörtlichen Versorgungsverträgen kam. Die meisten Banken in Deutschland können es sich auch auf Grund dieser vertraglichen Altlasten im wahrsten Sinne des Wortes nicht leisten, Stellen abzubauen. Das ist leider unabhängig davon, ob der entsprechende Arbeitsbereich sinnvoll ist oder nicht.

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Elite im Peinlichkeitsrausch

Wie lange es wohl noch dauern mag, bis die Damen und Herren aus der Politik begreifen, dass sie den Menschen in der Regel dann den größten Gefallen tun, wenn sie schweigen. Was alleine in den vergangenen Tagen an offenkundigem fachlichem Unwissen ans Licht kam war bemerkenswert…

Immerhin erklären die Wissensdefizite die Zähigkeit, mit der an seltsamen Behauptungen festgehalten wird. Aus Hessen erreichten Nachrichten vom dortigen Ministerpräsidenten Bouffier die Redaktionen der Welt. Dort sprach der Regierungschef auf dem International Bankers Forum und scheiterte kläglich beim Versuch Kritik und Sachkunde unter einen Hut zu bringen. Wir wollen die Leser nicht mit der Masse an Kauderwelsch belästigen, aber ein Satz des Mannes ist auch vor dem Hintergrund der EU sehr interessant! Und zwar folgender…

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Australisches Feuer

Der Absturz einiger ach so günstiger Aktienmärkte sollte auch der unsäglichen „China-Fantasie“ einen leichten Dämpfer verpasst haben. Die Kursverläufe der Zykliker deuten zumindest auf teilweise wieder eingeschaltete Gehirne hin. Im Windschatten des Wandels des Landes der Mitte von der Gelben Gefahr zum ökonomischen Heilsbringer, dem man jede abstruse Statistik abnimmt, bewegte sich Australien lange Zeit kraftsparend und unbeobachtet im Windschatten der Beobachtung…

Wir berichteten über eine Anhäufung von Hinweisen auf eine Wende in der wirtschaftlichen Entwicklung Australiens. Seither geschah einiges. Die Australische Zentralbank veröffentlichte kürzlich Daten, die nichts anderes zeigten, als das schlechteste Wachstum seit den 90er Jahren. Das „Wachstum“ war eine Schrumpfung des BIP um 1,2%. Schuld an der Misere sei die Flut, ließen viele Repräsentanten verlauten. Der Teppich der politischen Hilflosigkeit breitet sich auch down under nach dem gleichen Muster aus, wie wir es auf der Nordhalbkugel gewohnt sind.

Hat ein Abgeordneter bei der Suche nach den Problemen die Wahl, so landet der „externe Schock“ stets auf Platz eins. Eine Überbewertung der Entwicklung des Minensektors und die alberne Fortschreibung beobachteter Wachstumsraten verführten viele Beobachter zur Annahme, ein dauerhaft fruchtbares Plateau im Schlaraffenland erreicht zu haben.

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