Willkommen in der Realität, Michel.

Alles Leugnen, Hoffen und Betteln hilft nicht. Der ökonomischen Kontraktion wird sich die Bundesrepublik nicht entziehen können. Man darf gespannt sein, wie diejenigen, für die vor ein paar Monaten eine Rezession „nicht in Sicht“ war, mit der kommenden Entwicklung umgehen werden. Potenzielle Sündenböcke sollten schon mal Deckung suchen.

Es gibt ein paar einfache ökonomische Regeln, die nicht nur von Politikern gern übersehen oder nicht verstanden werden. Eine davon ist die nicht auszumerzende Verwechslung von „Bedürfnissen“ mit „Nachfrage“. Sie kennen das unselige Beispiel vom Krieg. Alles sei kaputt, deshalb gebe es eine hohe Nachfrage. Leider falsch. Es gibt unzählige Bedürfnisse, aber Nachfrage heißt, dass ich auch etwas anbieten kann. Wer nichts hat, fragt auch nichts nach.

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Tokio, wir haben ein Problem!

Wenn ein Land den Verkauf von Staatsanleihen mit verschenkten Goldmünzen versüßen muss, dann ist ist es weit gekommen. Der japanische Finanzminister Azumi griff unlängst in diese Trickkiste, um den Bürgern den “solidarischen Kauf” der Staatspapiere näherzubringen. In einem Punkt passen das Edelmetall und die kurzlaufenden Anleihen mittlerweile ganz gut zusammen - beide zahlen keine Zinsen …

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